Fette Gitarrensoli, schmetternde Bläser, pumpende Bässe, groovige Drums – und trotzdem keine Instrumente: Die Wise Guys melden sich mit einem neuen Album zurück. „Achterbahn“ heißt es und ist ein lebendiger Energieblock geworden. Die Kölner Stimmakrobaten folgen weiterhin ihrer Vision von authentischem Vokalpop- Entertainment.

Die Wise Guys weiterhin als populärstem Geheimtipp zu reduzieren, würde nur dem letzten Ignoranten nach dem Mund reden. Denn obwohl sie sich den gängigen Marktmechanismen erfolgreich entziehen, geht die Achterbahnfahrt schon länger steil nach oben. Seit 2000 platzieren sich sämtliche Alben in den Media Control Charts (die letzten vier in der Top3), das 2012er Werk „Zwei Welten“ (ihr Debüt auf Universal Music) hielt sich dort sieben Monate, heimste Gold ein und wurde im letzten Jahr mit einem ECHO ausgezeichnet. Die Wise Guys haben nicht nur das vermeintlich angestaubte Alles mit dem Mund-Genre ordentlich aufgewirbelt, sondern darüberhinaus der Kleinkunstnische entrissen: Konzerte mit Zuschauerzahlen im fünfstelligen Zahlenbereich gehören zum Tagesgeschäft der Vokalisten. Die Wise Guys sind heute Deutschlands erfolgreichste Vokalpopband.

„Achterbahn“ ist ein Paukenschlag. Es sind die besten Wise Guys-Songs seit langem. Und es ist eine Premiere: Zum allerersten Mal in der langjährigen Karriere entstand ein Album komplett in Eigenregie, nicht zuletzt sind alle Musiker erstmals am Entstehungsprozess gleichermaßen beteiligt gewesen. Wie ein roter Faden durchzieht „Achterbahn“ eine ausgelassene Fröhlich- und Leichtigkeit. Mit dem italienischen Neuzugang Andrea Figallo holten sich die Wise Guys nicht nur einen erfahrenen Sänger, sondern auch einen erstklassigen Produzenten in ihre Mitte. Dem ehemaligen Flying Pickets-Mitglied gelang es, den Spaß, den die Künstler während der Produktion hatten, festzuhalten. Zudem profitiert die Band davon, mehrere Komponisten im Line Up zählen zu dürfen. Neben Daniel „Dän“ Dickopf, von dem der Löwenanteil kommt, sorgten ebenso Nils Olfert und Eddi Hüneke für amtliches Songmaterial. Aufgenommen wurde im bandeigenen Sägewerk-Studio in Hürth, im fernen Kalifornien kümmerte sich Bill Hare um Mix und Mastering. Der dicht gewebte Sound ist dabei so fett, dass man zuweilen vergessen mag, dass jeder Ton menschlichen Stimmen entstammt. Traditionsgemäß bündeln die Kölner hohe Sangeskunst und exzellentes Handwerk mit agiler Musikalität und begeisternder Spielfreude.

 

Quelle: © Universal Music