Noa Savage -PLAYING SAVAGE, Vintage-Funk-Sounds eines Cowgirls mit Selbstbewusstsein

Noa Savage -PLAYING SAVAGE, Vintage-Funk-Sounds eines Cowgirls mit Selbstbewusstsein

Playing Savage ist das Musikprojekt von Noa Savage (Ben-Gur), einer preisgekrönten US-amerikanischen/israelischen Singer-Songwriterin. Als Kind amerikanisch/irakischer Eltern, wuchs die Künstlerin sowohl in Brooklyn als auch in Tel Aviv auf und zog für ihr Klassikstudium nach Wien. Dem klassischen Bildungsweg kehrte sie jedoch den Rücken zu und widmete sich ihrer wahren Passion, dem Songwriting. Der Erfolg ließ nicht lange auf sich warten als sie wenig später im Jahr 2015 mit dem österreichischen Musikpreis (Amadeus Award), in der Kategorie ,,Songwriter of the Year‘‘ für den Hit ,,Leya‘‘ von Thorsteinn Einarsson, ausgezeichnet wurde. Durch eine glückliche Begegnung mit dem österreichischen Starproduzenten Paul Gallister (WANDA/Der Nino aus Wien) entstand das erste Album von Playing Savage, WILD (2016) einer meisterhaften Vermischung von Funk, Soul und Folkrock.

Die von Kritikern gelobte Singleauskopplung BIGGER wurde in über 12 Ländern (darunter Großbritannien, Frankreich, Deutschland, Italien, Belgien, Polen und Österreich) von zahlreichen Radiostationen gespielt. Weiters spielte Savage ein Radio Kulturhaus Konzert auf Ö1, gab Konzerte in Deutschland, Österreich und Luxemburg (Co-Headliner mit der kanadischen Künstlerin PEACHES) und trat in Kollaboration mit Sennheiser auf dem renommierten SXSW Festival in Austin/Texas auf.

Schließlich entschloss sich die junge Künstlerin, den nächsten Schritt zu wagen und ein Beispiel für andere feministische Künstlerinnen zu werden:
‘‘Nach dem der Songwriting Prozess beendet ist, hat man es meist nur noch mit Männern zu tun. Ich war es leid diesen ,,Boys-Only-Club‘‘ von der Seitenlinie zu betrachten, also begann ich mir alles selber beizubringen.‘‘

Für über ein Jahr übernahm Savage schlussendlich sämtliche Rollen als Komponistin und Produzentin für ihre neue EP selbst.
“Ich ließ die Ideen langsam durchsickern (“DRIP down”). Ich dürfte mit meiner Band und mit coolen Musikern aufnehmen, die ich über die Jahre kennengelernt habe. Weiters konnte ich die großartige Lucy Landymore, die als Schlagwerkerin mit Hanz Zimmer tourt, für die EP gewinnen. Ich habe sogar mit Leuten zusammengearbeitet, die ich zufällig über Instagram kennengelernt habe. Schlussendlich bin ich besonders froh, Philip Bova, der Andy Shauf’s ‘The Party’ gemastert hat, für das Mastering ins Boot gebracht zu haben. Er gab den Tracks die gleiche organische Stimmung, in der sie erstanden sind.”

Das Resultat war eine neue ‘Playing Savage’, die sich mit einem warmen Vintage-Funk-Sound, zeitgemäßer Message über Selbstbewusstsein und einer melancholischen Ader präsentiert.

Die große Weiterentwicklung von Savages Schaffenswerk ist vor allem in den kultivierten Melodien und Texten hörbar. Während I love myself mit seiner funkigen Feel-Good-Stimmung der 80er Jahre an ältere Veröffentlichungen erinnert, geben andere Titel eine melancholisch anmutende Stimmung ab. Den Beginn der EP macht der Titel Small Talk, einer clever geschriebenen Slideguitar-Hymne, die Reminiszenzen an Fleetwood Mac erwecken und allen Outsidern gewidmet ist. Es folgt ein funkiger Groove gepaart mit einer “shaft”esken Geschichte über Rivalität in Whispers. Den Abschluss macht Day Dream, einer Hommage an ‘The Girl from Ipanema’ über die Hoffnungslosigkeit eines Millenials:

“Als ich mir Gedanken über die Neuorientierung des Projektes machte, war ich vor Angst wie versteinert. Jedoch begriff ich mit der Zeit, wie ermüdend diese allgegenwärtige “Faking-It-Kultur” für mich geworden ist. Ich musste mir selbst treu bleiben und wollte die Musik machen, die mich in schlechten Momenten aufheitert und diese an Menschen weitergeben, Jung und Alt.”

Am 8. Februar erscheint die erste Single der neuen EP, Small Talk. Die Ästhetik des eindrucksvollen Musikvideos lässt sofort Erinnerungen an den Filmklassiker ‘Fargo’ hervorrufen und untermalt die Gefühle eines einsamen Cowgirls in kunstvoller Art.

Quelle: www.rolamusic.com

28.02.2019|News|

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